Kurz gesagt
Ein Wallet-Pass ist eine Kundenkarte, die in Apple Wallet oder Google Wallet ausgestellt wird statt im Browser zu öffnen. Er liegt neben Bordkarten und Tickets, funktioniert ohne Tab und ohne Suche, und aktualisiert sich selbst, sobald das Team einen Besuch festhält. Das ist das einzige Format, das einen geänderten Stempelstand zeigt, ohne dass der Kunde etwas öffnet.
Was ein Wallet-Pass wirklich ist
Apple Wallet und Google Wallet sind schon auf dem Handy. Sie halten Bordkarten, Veranstaltungstickets, Fahrkarten und, wenn ein Betrieb eine ausstellt, Kundenkarten.
Ein Wallet-Pass ist keine App und kein Bildschirmfoto. Er ist eine kleine signierte Datei, die der Betrieb für genau diesen einen Kunden ausstellt und die die Wallet speichert und aktuell hält. Die Signatur ist der Grund, warum die Wallet ihm traut, und sie ist der Grund, warum ein Pass sich nicht durch Bearbeiten eines gespeicherten Bildes fälschen lässt.
Der praktische Unterschied zur Browserkarte ist, dass der Kunde sich nicht mehr merken muss, wo die Karte war. Sie liegt in der Wallet, neben dem Flugticket, erreichbar vom Sperrbildschirm.
Die drei Formate nebeneinander
Jede digitale Kundenkarte ist eines von drei Dingen, und sie unterscheiden sich vor allem darin, was der Kunde vor dem ersten Stempel tun muss.
| Browserkarte | Wallet-Pass | Eigene App | |
|---|---|---|---|
| Zum Beitreten | Ein Tippen | Ein Tippen, dann eine Abfrage | Suche im Store, Download, Konto |
| Zum Wiederfinden | Link, Tab oder Lesezeichen | Sie liegt in der Wallet | Symbol auf dem Startbildschirm |
| Läuft auf jedem Handy | Ja | Nur iPhone oder Android | Nur unterstützte Versionen |
| Aktualisiert beim Stempeln | Beim Öffnen | Von selbst | Von selbst |
| Erreicht den Sperrbildschirm | Nein | Ja, bei einem geänderten Pass | Ja, vollständig |
| Übersteht einen geleerten Browser | Nein | Ja | Ja |
Lies die Zeile “Zum Beitreten”, bevor du den Rest der Tabelle liest. Sie entscheidet, wie viele Leute überhaupt auf der Karte sind, und jeder andere Vorteil ist für einen Kunden, der nie beigetreten ist, nichts wert.
Was der Pass dir bringt und was er kostet
Der Gewinn ist Wiederauffindbarkeit und Dauer. Eine Papierkarte geht verloren, eine Browserkarte verschwindet in einem Tab-Verlauf, ein Pass nicht: Er bleibt an einem Ort, den der Kunde ohnehin aus anderen Gründen öffnet. Browserdaten zu löschen entfernt ein Lesezeichen und lässt einen Pass in Ruhe.
Der zweite Gewinn ist der, den man richtig verstehen sollte. Weil ein Pass eine lebende Kopie statt eines Bildes ist, ändert sich der Stempelstand darauf, sobald das Team einen Besuch festhält, und ein geänderter Pass kann auf einem Sperrbildschirm erscheinen. Das ist kein Marketingkanal, du kannst keine Nachricht hineinschreiben, aber es ist der Unterschied zwischen einem Kunden, der vergessen hat, dass er zwei Besuche entfernt ist, und einem, den das Handy in seiner Hand daran erinnert.
Der Preis ist die Abfrage. Einen Pass hinzuzufügen verlangt vom Kunden eine Bestätigung, während sich hinter ihm eine Schlange bildet, und manche lehnen ab. Eine Browserkarte verlangt nichts. Das ist ein echter Tausch und keine Formalität, und deshalb ist die vernünftige Anordnung, beides anzubieten statt zu wählen.
Apple Wallet und Google Wallet sind nicht dasselbe
Für den Kunden sehen sie gleichwertig aus, für einen Betrieb sind sie es nicht.
Apple Wallet nimmt eine signierte Pass-Datei. Aktualisierungen werden auf das Gerät geschickt, und der Pass auf dem Handy spricht weiterhin mit der Adresse, die beim Ausstellen hineingeschrieben wurde.
Google Wallet arbeitet über Googles Schnittstelle, und der Pass ist ein Objekt auf Googles Seite, das der Betrieb aktualisiert.
Zwei Folgen sind für dich als Betrieb wichtig, und keine steht in einer Funktionsliste. Die erste ist, dass ein Anbieter die eine Wallet unterstützen kann und die andere nicht, “Wallet-Pässe” auf einer Preisseite ist also eine Rückfrage wert. Die zweite ist, dass beide Zugangsdaten von Apple und Google verlangen, die gepflegt werden müssen: Ein Anbieter signiert in deinem Namen, und das ist eine Abhängigkeit, die du erbst statt sie zu verwalten.
Wann ein Wallet-Pass die falsche Wahl ist
Wenn deine Kunden alte Handys haben. Wallet-Unterstützung ist breit, aber nicht überall vorhanden, und ein Kunde, dessen Handy den Pass nicht aufnehmen kann, braucht die Browserkarte.
Wenn die Abfrage mehr kostet als der Pass einbringt. Eine sehr schnelle Theke mit langer Schlange ist genau der Ort, an dem die zusätzliche Bestätigung am meisten wehtut. Wenn dir Beitritte fehlen, optimiere den Beitritt.
Wenn du Nachrichten senden willst. Ein Pass aktualisiert sich, er trägt keine Kampagne. E-Mail oder SMS mit ordentlich eingeholter Einwilligung sind dafür der Kanal, und ein Pass ist kein Ersatz.
Wenn ein Pass die einzige angebotene Option ist. Jede Anordnung, die eine Wallet verlangt, schließt einen Teil deiner Kunden aus. Das Format soll erweitern, wer beitreten kann, nicht verengen.
Der Weg von NeoLoyal
Die Browserkarte bleibt der Standard, weil sie das Format mit den wenigsten Schritten zwischen Plakat und beigetretenem Kunden ist. Der Wallet-Pass wird zusätzlich angeboten: Ein Knopf zum Hinzufügen erscheint beim Beitritt und noch einmal auf der Karte selbst, für Apple Wallet wie für Google Wallet.
Sobald berechtigte Teammitglieder einen gültigen Besuch festhalten, aktualisiert sich der Pass mit dem neuen Stand. Stempel werden weiterhin von deinem Team an der Theke vergeben und Einlösungen weiterhin bestätigt: Der Pass bildet den Stand ab, er ändert ihn nie.
Lehnt ein Kunde den Pass ab, oder kann sein Handy keinen halten, geht nichts verloren. Er behält dieselbe Karte im Browser, in seiner NeoLoyal-Wallet neben Karten anderer Betriebe, und sie funktioniert genauso.